ÉCOLE D’APPLICATION DE SÉCURITÉ CIVILE (ECASC)

Air support in rescue missions

Das nationale Ausbildungszentrum Centre National de Formation Secours en Milieu Périlleux et Montagne der Ecole d'Application de Sécurité Civile (EcASC) de Valabre ist eine Einrichtung, die vom französischen Innenministerium für die Durchführung von Fachausbildungen von verschiedenen Zivil-Rettungskräften anerkannt wurde. Dieses spezialisierte Zentrum ist mit spezifischer Ausrüstung ausgestattet und verfügt über spezielles Know-how wie Wandentlastung, Brunnenrettung oder Hubschraubermanöver. Jedes Jahr bildet das EcASC rund 300 Rettungskräfte aus dem SDIS, und militärische Sicherheitseinheiten aus dem gesamten französischen Hoheitsgebiet aus. Das EcASC ist insbesondere für die Ausbildung in gefährlichen Umgebungen zuständig.

Im Oktober 2017 haben die EcASC und Yuneec eine Partnerschaft für den Einsatz ihrer professionellen Drohne H520 unterzeichnet. Seitdem wurde die Drohne während der Trainingseinheiten der GRIMP-Teams (Gruppe für Aufklärung und Intervention in gefährlicher Umgebung) unter realen Bedingungen getestet und bietet ihnen Luftunterstützung bei ihren Rettung Missionen, die es unter anderem ermöglichen, die Opfer ausfindig zu machen, Kontakt zu ihnen aufzunehmen, Wege für Retter zu finden und ihnen so einfacher und schneller zu helfen.

Dank der H520-Drohne profitieren die Rettungskräfte von der Luftunterstützung, die eine sehr schnelle Aufklärung eines Gebiets ermöglicht, um die Identifizierung der Opfer mit den verschiedenen Kameras zu vereinfachen und um Ausrüstung (Seile, Funkgeräte) an Orten abzulegen, die schwer zugänglich sind.

Captain Guy Pourchot, einer der nationalen Berater der Spezialeinheiten und Leiter des CNF SMPM, erklärte: „Der Einsatz einer Drohne erleichtert Aufklärungsmissionen und ermöglicht es ihnen, schnell einen Überblick zu haben, den Sie nicht haben, wenn sie sich vor Ort auf einem Wanderweg oder auf einer Straße befinden. Es ist auch möglich, ein Opfer zu lokalisieren, einen GPS-Punkt zu markieren und die Entfernungen zwischen ihm und den Einsatzteams zu bewerten, um die für die Situation am besten geeigneten Rettungstechniken anzuwenden.“

Seit der Durchführung dieser Testphase waren die Rückmeldungen äußerst positiv. „Während unseres Trainings beobachten wir im Verlauf der von uns erstellten Szenarien einen unbestreitbaren Zeitgewinn bei der operativen Umsetzung“, sagt Captain Guy Pourchot. Schließlich ist das Interesse auch finanziell, da sich die Anschaffung einer Drohne schnell amortisiert, wenn man sie zum Beispiel mit den Kosten einer anderen Art von Luftunterstützung vergleicht. Die Möglichkeit, Geräte zu routen, um die Implementierung bestimmter Geräte in sehr rauen Gebieten zu ermöglichen und/oder zu beschleunigen, ist ebenfalls ein wesentlicher Faktor. Die Zeitersparnis, die sich aus all diesen Parametern ergibt, wird sich zweifellos positiv auf die Gesamtkosten der Mission auswirken. Wird die Drohne in naher Zukunft der unvermeidliche Verbündete der Rettungskräfte sein? Laut Captain Guy Pourchot lautet die Antwort "Ja", auch wenn "wir uns derzeit in der Testphase befinden und noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, die uns die Drohne in Zukunft bieten kann".