Atelier d'Architecture Rivat

Gebäudeinspektion, thermografische Analysen und Vermessungen

Das "Atelier d'Architecture Rivat" ist ein französisches Architekturbüro mit Sitz in Saint-Etienne und Paris, das auf die Planung und Renovierung von hochperformanten Passivhäusern spezialisiert ist. Seit Ende 2017 setzt das Unternehmen einen H520 ein, um unzugängliche oder gefährliche Teile eines Gebäudes zu inspizieren, aber auch thermografische Analysen und topografische Vermessungen durchzuführen oder Werbevideos anzufertigen.

Die von Yuneec im September 2017 vorgestellte H520-Drohne mit sechs Rotoren und einem Gewicht von weniger als zwei Kilogramm wurde speziell für Profis entwickelt und kann für zahlreiche Anwendungen im Bausektor eingesetzt werden. Julien Rivat, Architekt und Direktor des Atelier d'Architecture Rivat, ist einer von vielen Profis, die auf die Vielseitigkeit dieser Drohne setzen, wobei der H520 von einem großen Teil seines Teams genutzt wird.

„Was wir an der H520-Drohne wirklich schätzen, ist die Möglichkeit, konventionelle und Thermal-Kameras so einfach wie ein Objektiv an einer Fotokamera auszutauschen. Zusätzlich zu dieser Funktion sorgen die sechs Rotoren dieses Modells für eine wichtige Sicherheitsdimension, da es möglich ist, bei nur fünf Rotoren - falls ein Blatt beschädigt wurde – weiterhin sicher zu landen, während ein Quadcopter wie ein Stein herunterfallen würde", sagt Julien Rivat.

Die H520-Drohne ist leicht zu fliegen, stabil und bietet eine hervorragende Bildqualität. Sie ermöglicht es dem Atelier d'Architecutre Rivat, effizient zu arbeiten und auch schwer zugängliche Bereiche zu kontrollieren, um die Arbeitsqualität zu inspizieren, ohne dabei die Sicherheit der Arbeiter an einem Projekt zu gefährden.

„Konkret haben wir zum Beispiel gerade auf einer Baustelle festgestellt, dass der Dachdecker nicht alle Ankerhaken verlegt hat, was ohne den Einsatz des H520 nicht so einfach und schnell möglich gewesen wäre “, ergänzt Julien Rivat.

In Kombination mit der CGOET-Wärmebildkamera kann man mit der Drohne die Dämmung von Dächern und unzugänglichen Fassaden kontrollieren. Bezüglich der Kosten für die Ausrüstung erklärt Julien Rivat, dass Yuneec eine Wärmebildkamera zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet: „Damit können wir die Wärmedämmung unserer Passivhäuser kontrollieren (…) und beispielsweise die Stellen kontrollieren, an denen der Schornstein auch das Dach geführt ist“. „Bei Passivhäusern sind sie der Inbegriff für Energieverlust. So können wir Wärmebrücken beheben und die Dichtungsfehler überprüfen.“

Trotz der notwendigen Parallelinvestitionen (Drohnenflugausbildung der Mitarbeiter) und der wenigen Einschränkungen (insbesondere meteorologische oder die Verpflichtung, Flugpläne lange im Voraus zu hinterlegen) ist das Urteil für Julien Rivat eindeutig: "Ohne die Drohne könnten wir nicht mehr arbeiten!"