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H520 - FAQ

Häufig gestellte Fragen

Bis zu welcher Windstärke kann der H520 geflogen werden?
Der H520 kann bis zu 6 BfT (ca. 50 km/h) fliegen.

 

Bei welchen Temperaturen kann der H520 geflogen werden?
Der H520 kann ab -10°C bis ca. 40°C geflogen werden. Wichtig ist dabei, dass der Akku nicht im kalten Zustand eingesetzt wird. Ein kalter Akku verliert bis zu 40% seiner Leistung. Bei Temperaturen über 40°C kann im Dauerbetrieb der Elektronik eine Hitzeproblem entstehen und das System benötigt hin und wieder eine Abkühlphase.

 

Von welchen Faktoren ist die Flugzeit abhängig?
Die Flugzeit hängt u.a. von der Temperatur, Nutzlast, Flughöhe und Wind ab.

 

Welche Vorteile bietet das 6-Rotor-System?
Die 6 Rotoren des H520 sorgen für eine Ausfallsicherheit, da der Copter auch mit 5 Motoren noch sicher gelandet werden kann. Zudem steht der H520 dank des 6-Rotor-System stabiler und leiser in der Luft als ein Quadrocopter.

Wann geht der H520 in den 5-Rotor-Mode?
Sollte ein Propeller beschädigt sein oder ein Motor ausfallen, wechselt der H520 automatisch in den 5-Rotor-Mode.

 

Welches Abfluggewicht sollte der H520 maximal haben?
Maximal 2,5 kg (Abfluggewicht inkl. Copter). 

 

Welche Satellitensysteme nutzt der H520?
Der H520 nutzt GPS und GLONASS.

 

Wie arbeitet die Hindernisserkennung?
Das OBS (Obstacle Avoidance System) arbeitet auf Ultraschallbasis nach vorne. Bei Erkennung eines Hindernisses hält der H520 in 4,5m Entfernung an. Objekte müssen mindestens daumendick sein, um erkannt zu werden. Bein eingeschaltetem OBS ist die Fluggeschwindigkeit auf 25 km/h begrenzt. Das OBS kann deaktiviert werden.

 

Können Karten auf der ST16S Fernsteuerung abgelegt werden?
Ja, der Speicherplatz ist jedoch begrenzt. Achten Sie darauf, dass keine Karte größer als 100MB ist, dies würde das System unnötig verlangsamen. Unsere Empfehlung: Verteilen Sie das Gebiet lieber auf mehrere kleine Karten. 

Wie oft muss ich meinen H520 kalibrieren?
Grundsätzlich ist eine Kalibrierung immer dann notwendig, wenn der Copter trotz GPS nicht mehr ruhig in der Luft steht oder die Fernsteuerung in der DataPilot App unter "Sensors" oder "Summary" einen roten Statuscode anzeigt. Eine Kalibrierung nach Veränderung des Standorts ist nicht notwendig.

 

Ich habe den H520 kalibriert und dennoch fliegt die Drohne ganz unruhig, woran liegt das?
Achten Sie beim Kalibrieren darauf, dass keinerlei Metall im Umkreis der Drohne zu finden ist. Dies kann den internen Kompass beeinflussen. Überprüfen Sie im RC-Monitor die Joystickbewegungen. Sind die Antworten auf Ihre Bewegungen verzögert, müssen Sie Ihren Controller überprüfen lassen.

Was passiert wenn die Funkverbindung zum H520 abreißt?
Es gibt zwei unterschiedliche Funkstrecken und Abrisse.
Abriss der Bildübertragung, 5,8GHz (Communication Lost): Der H520 bleibt mit allen Funktionen voll steuerbar. Sobald der Copter wieder Signal bekommt, wird die Bildübertragung fortgesetzt.
Verlust der Funkverbindung: Der H520 kehrt automatisch zu seinem Startpunkt zurück. Sollte die Verbindung während des Rückflugs wieder hergestellt werden, wird RTL nicht fortgesetzt und der letzte bekannte Befehl ausgeführt.

 

Was passiert wenn der Akku leer wird?
Der H520 errechnet abhängig von Entfernung und Akkuspannung wann ein Not-RTL (Return to Launch) ausgelöst wird. Damit ist eine sichere Rückkehr zum Startpunkt immer gewährleistet. (Ab Version 1.4.9)

 

Hat der H520 ein Notaus?
Durch Herunterziehen des Knüppels "sinken" und gleichzeitigem dreimaligen Betätigen der roten Taste wird eine Notabschaltung der Motoren ausgelöst. Bitte beachten Sie dass diese Funktion nur im äußersten Notfall zu verwenden ist: Ein Wiedereinschalten der Motoren ist nicht möglich und der Copter stürzt nach dem Ausschalten der Motoren ab! 

 

Wie pflege ich meinen Akku richtig?

LiPo-Akkus sind Hochleistungsenergieträger und bedürfen einer gewissen Pflege. Wir empfehlen zur richtigen Pflege Ihrer HV-Akkus das YUNEEC DY5 Dual-Ladegerät, welches nicht nur eine automatisierte Ladung und Entladung (bei zwei Akkus gleichzeitig), sondern auch eine Einstellungsmöglichkeit zur richtigen Lagerung der Akkus enthält. Einige Grundregeln bei der Akkunutzung:

Entladen Sie einen Akku nie vollständig. 
Wenn ein Akku mehr als 2 Wochen nicht benutzt wird, entladen Sie diesen auf Lagerspannung (zwischen 30-50%). Bei langen Lagerzeiten empfehlen wir den Akku mind. 1x im Monat für wenige Minuten in Betrieb zu nehmen.

Verwenden und laden Sie einen Akku nie wenn er sehr warm oder sehr kalt ist. 
Die besten Ergebnisse beim Fliegen und Laden erhalten Sie, wenn der Akku eine Temperatur zwischen 25° und 40°C hat. Sollte der Akku sehr kalt sein, verliert er bis zu 40% seiner Kapazität. Wärmen Sie den Akku deshalb vor. Lagern Sie Akkus bei Zimmertemperatur oder Idealerweise in einer Temperbox.(Kerntemperatur des Akkus bis zu 40°C sind ideal)

Fliegen Sie einen Akku nie ganz leer. 
Die ersten 10 Ladezyklen sollte der Akku bis maximal 30% leer geflogen werden. Unter 10% sollte man grundsätzlich nicht fliegen. Die automatische Funktion „Rückkehr“ ist eine Notfallprogramm und sollte auch nur im Notfall greifen. 

Erkennen Sie Anzeichen von defekten Akkus. 
Weist ein Akku Wölbungen oder Aufblähungen auf, so ist dies vermutlich durch ein falsches Laden und/oder Lagern des Akkus entstanden. Der Akku sollte nicht weiter verwendet werden.

 

Wieso ist meine Fernsteuerung so langsam?
Der Speicher des Android Tablets in der ST16S ist begrenzt und wird durch das Kopieren von Bildern, Videos, Karten, Missionen und weiteren Apps in Anspruch genommen. Beachten Sie folgende Hinweise: 

- Speichern Sie nur Karten (max. 100MB), die Sie regelmäßig benötigen
- Löschen Sie von Zeit zu Zeit alte Bilder und Videos von der ST16S
- Löschen Sie von Zeit zu Zeit die Screenshots von der Fernsteuerung
- Installieren Sie keine weiteren Apps auf der Fernsteuerung

 

Gibt es Verschleißteile? Wie ist das Wartungsintervall?
Zu den Verschleißteilen zählen: Propeller, Propelleraufnahmen und Akkus.
Sollte der Propeller nach dem Verriegeln noch Spiel haben, müssen Propeller und Propelleraufnahme ausgetauscht werden. Nach 200 Flugstunden sollte dies grundsätzlich bei allen 6 Rotoren geschehen. 
Durch die aufgewirbelten Verunreinigungen (z.B. Staub und Sand) können die Lager der Motoren verschmutzen oder sich Dreck in der Landegestell-Mechanik ablagern. Oft hilft ein Ausblasen mit Pressluft. Sollte dies nicht zum gewünschten Erfolg führen, muss das entsprechende Teil getauscht werden. Wenden Sie sich dazu bitte an unseren technischen Support.